{"id":1322,"date":"2022-01-24T11:35:14","date_gmt":"2022-01-24T10:35:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.buna-schkopau.de\/www.faustball\/?p=1322"},"modified":"2022-01-24T11:35:14","modified_gmt":"2022-01-24T10:35:14","slug":"auf-dem-boden-der-tatsachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.buna-schkopau.de\/www.faustball\/auf-dem-boden-der-tatsachen\/","title":{"rendered":"Auf dem Boden der Tatsachen"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Spieltag war es still in der Kabine. Alle lauschten den Worten des Trainers Uwe Alscher, der sachlich den gerade beendeten Spieltag analysierte. Sein Fazit war ern\u00fcchternd. Fast alles was sich im Vorfeld des Spieltages vorgenommen wurde, konnte nicht umgesetzt werden. Nicht auf dem Spielfeld und auch nicht von der Bank. Aber von Anfang an.<\/p>\n<p>Am Samstagmorgen, 22. Januar, brach das Zweitliga Team der MSV Faustballer wiederholt zu einem Spieltag in unsere Bundeshauptstadt Berlin auf. Die SG Stern Kaulsdorf war in Berlin-Hellersdorf Gastgeber f\u00fcr den MSV und die Berliner TS. Im ersten Spiel des Tages trafen die Gastgeber auf den Stadtrivalen, der als ungeschlagener Tabellenf\u00fchrer antrat. Relativ schnell und klar (11:2, 11:7 und 11:4) ging dieses Spiel mit 3:0 an die Berliner TS. Im darauf anschlie\u00dfenden Spiel trafen die Merseburger auf den Tabellenf\u00fchrer. Der MSV begann mit Nick und Luca im Angriff, Fabian auf dem Zuspiel sowie Max und Kevin in der Abwehr. Gleich die Er\u00f6ffnungsangabe, kurz gespielt, kann Luca erlaufen und im Spiel halten. Die Merseburger k\u00f6nnen mit ihren k\u00e4mpferischen Qualit\u00e4ten der spielerischen Klasse der Berliner Paroli bieten und bis zum 4:4 mit sehenswerten Aktionen in der Abwehr und im Angriff dem Gegner das Leben schwer machen. Dann ziehen die Berliner, auch beg\u00fcnstigt durch einen vermeidbaren Eigenfehler, einen kleinen Zwischenspurt an und erzielen drei Punkte in Folge. Merseburg schlie\u00dft beim Stand von 8:9 wieder auf, verliert aber nach einer ausgeglichenen Endphase den ersten Satz mit 9:11. Der zweite Satz wird mit vielen personellen \u00c4nderungen begonnen. Die Angreifer Nick und Luca tauschen ihre Positionen, Max wechselt aufs Zuspiel, seine Position \u00fcbernimmt Simon und Fabian sitzt erstmal auf der Bank. Leider bringen diese Umstellungen nicht den gew\u00fcnschten Effekt. Im Gegenteil, die Ordnung geht verloren und der erfahrene Gegner nutzt diese Schw\u00e4chephase gnadenlos aus. Der Satzverlust f\u00e4llt mit 2:11 deklassierend aus und war wahrscheinlich den Knackpunkt dieses Tages. Im dritten Satz kommt Utz f\u00fcr Luca als Hauptangreifer und Fabian f\u00fcr Max zur\u00fcck auf das Zuspiel. Aber die Verunsicherung bleibt und ist auch deutlich sp\u00fcrbar. Es gelingt leider zu selten, mit abgewehrten B\u00e4llen unsere Angreifer in aussichtsreiche Angriffspositionen zu bringen. Die Angriffe und auch die Angaben verpuffen meist durch die sehr gut abgestimmte Abwehrarbeit in den Berliner Reihen. Deren Hauptangreifer Timon L\u00fctzow, er steht wie auch Rouven Kadgien vom Ligarivalen TSV LoLa als Zweitligaspieler im Nationalkader 2022 des Weltmeisters Deutschland, punktet mit seinen Angriffen fast nach Belieben. So geht auch dieser Satz klar mit 4:11 verloren.<\/p>\n<p>Im Finalspiel des Tages wollte der MSV mit einem Sieg gegen Stern Kaulsdorf den dritten Tabellenplatz verteidigen. Utz, Nick, Fabian, Simon und Kevin sollten es richten. Aber in dieses Spiel gelang nur ein holpriger Start. Schnell lag man 0:4 zur\u00fcck und konnte in keiner Phase des Satzes den R\u00fcckstand entscheidend verk\u00fcrzen. Mit 5:11 verlor man deutlich den Auftaktsatz. Der zweite Satz begann bis zum 2:2 ausgeglichen und es entstand die zarte Hoffnung dieses Spiel doch noch kippen zu k\u00f6nnen. Aber dann gelangen den Berlinern sieben Punkte in Serie. Auch dieser Satz ging mit 5:11 verloren. Auch der dritte Satz ist schnell erz\u00e4hlt. Immer wieder gelang es, dem Kaulsdorfer Angreifer\u00a0 mit Prellb\u00e4llen auf unserer Hauptangreiferseite zu punkten. Die eigenen Angriffe und Angaben waren so ungef\u00e4hrlich, dass es gr\u00f6\u00dftenteils nicht gelang den Berliner Angreifer aus dem Spiel zu nehmen. So ging auch dieser Satz mit 6:11 verloren. Die SG Stern Kaulsdorf verdr\u00e4ngte uns mit dieser Leistung vom dritten Tabellenplatz auf Rang vier und die Berliner TS hat bereits jetzt den Zweitliga Titel sicher. Nun gilt es f\u00fcr die Merseburger bis zum n\u00e4chsten und letzten Punktspieltag diese Erlebnisse zu verarbeiten und Schl\u00fcsse aus den Niederlagen zu ziehen. Dieser Spieltag findet am 5. Februar in Fehrbellin statt.<\/p>\n<p>F\u00fcr den MSV spielten: Kevin Kollewe, Utz Sch\u00f6nburg, Nick Richter, Fabian Donalies, Simon Turtschan, Max Zei\u00dfig und Luca Vogelpohl<\/p>\n<p>Trainer: Uwe Alscher<\/p>\n<p>Betreuer: Thomas Barnickel<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.buna-schkopau.de\/www.faustball\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Berlin2022.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1323\" src=\"https:\/\/www.buna-schkopau.de\/www.faustball\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Berlin2022-590x415.jpg\" alt=\"\" width=\"590\" height=\"415\" srcset=\"https:\/\/www.buna-schkopau.de\/www.faustball\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Berlin2022-590x415.jpg 590w, https:\/\/www.buna-schkopau.de\/www.faustball\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Berlin2022-300x211.jpg 300w, https:\/\/www.buna-schkopau.de\/www.faustball\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Berlin2022-768x540.jpg 768w, https:\/\/www.buna-schkopau.de\/www.faustball\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Berlin2022-1536x1080.jpg 1536w, https:\/\/www.buna-schkopau.de\/www.faustball\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Berlin2022.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 590px) 100vw, 590px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Spieltag war es still in der Kabine. 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