Der MSV will den Heimvorteil nutzen
Von Olaf Wolf, MZ 31.01.2026
Stefan Kranz ist stolz auf sein Team – vor allem aber auf das, was in dieser Hallensaison geschafft hat. Nur ein Jahr nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga konnten sich die Faustballer des MSV Buna Schkopau erneut für die Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga qualifizieren.
Ausschlaggebend hierfür war der letzte Spieltag der Oststaffel der 2. Bundesliga vor Wochenfrist. In Berlin galt es, wenigstens einen Sieg mitzunehmen., um allen Unabwägbarkeiten aus dem Weg zu gehen. Gegen die SG Bademeusel und dem DjK Süd Berlin musste man spielen. Erstere gehörte mit zu den Favoriten in Sachen Aufstiegsrunde. Und das Ziel erreichten die Schkopauer. Im ersten Spiel verlor man zwar gegen Bademeusel, einem Verein aus dem Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg, mit 1:3 nach Sätzen, gewann das zweite Match gegen die Hauptstädter aber klar mit 3:0.
„Das war wichtig fürs Selbstvertrauen“, sagte Stefan Kranz später.
Nach dem Spieltag wurde dann noch einmal alles durcheinandergewürfelt. Die Sckopauer, bislang Zweite in der Tabelle, standen plötzlich vor Bademeusel an der Tabellenspitze. Was war geschehen? Bademeusel hatte am Spieltag Anfang Januar einen Spieler eingesetzt, der nicht spielberechtigt war. Daraufhin wertete der Verband die Begegnungen dieses Spieltages für Bademeusel als verloren, worauf die Mannschaft auf den zweiten Platz abrutschte und die MSV Faustballer plötzlich ganz oben standen. „Wir haben in dieser Saison eigentlich nur zwei Partien verloren. Das war ausschließlich gegen Bademeusel. Daher bin ich schon stolz auf mein Team“, meinte der Coach.
Während für die anderen Vereine in der Liga nun die Hallensaison zu Ende ist, geht es für die Schkopauer Faustballer weiter. Am 15. Februar streiten sich insgesamt vier Teams in einer Aufstiegsrunde um den Aufstieg in die 1. Bundesliga. „Nur die besten zwei treten dann den Gang in die Elite-Liga an, die beiden anderen bleiben in der 2. Liga“, erklärt Stefan Kranz. „Wir wollen unbedingt den Aufstieg schaffen“, zeigte sich der Trainer optimistisch.
Von Vorteil könnte sein, dass die Aufstiegsrunde in Merseburg stattfindet. Gegen den Ahlhorner SV, den TuS Empelde und den TSV Schülp gilt es dann, sich durchzusetzen.
„Ich traue das meiner Mannschaft durchaus zu, zumal wir die Gegner recht gut kennen“, erwähnt Stefan Kranz noch. Erst danach konzentriert man sich wieder auf die Hallensaison.

